Die DataBox
Die DataBox ist die perfekte Verbindung zwischen dem ISDN, der digitalen Computerwelt und der analogen Telefonwelt. Einerseits beherrscht sie alle Datenprotokolle, die über das ISDN zur Verbindung von Computern untereinander genutzt werden. Andererseits ermöglicht sie als Telefonanlage den Anschluß mehrerer Telefone (nur Dragon). Zusätzlich zu den üblichen Möglichkeiten einer Telefonanlage nutzen Sie über das Display den vollen ISDN-Komfort mit Informationen über Anrufer, gerufene Nummer und einer Anruferliste (nur Dragon).
Das Steuerprogramm (die Firmware) der
DataBox wird in einem Flash-Eprom gespeichert. Dadurch kann es bei Erweiterungen
des Leistungsumfangs (neue Datenprotokolle, neue ISDN Leistungsmerkmale)
komfortabel ohne Eingriffe von Ihrem Rechner aus geändert werden.
AT-Modus und CAPI-Modus
Der Anschluß an Ihren Rechner erfolgt über eine serielle Schnittstelle. Die Kommunikation über diese Schnittstelle kann in zwei verschiedenen Betriebsarten erfolgen: Im AT-Modus oder im CAPI-Modus. Der CAPI-Modus ist eine spezielle Betriebsart, die auf der Rechnerseite einen geeigneten Treiber voraussetzt. Solche Treiber sind für Windows-PCs verfügbar. Sie bieten eine Standardschnittstelle für Applikationsprogramme, denen der volle ISDN Leistungsumfang (gleichzeitige Kommunikation mit verschiedenen Gegenstellen, Signalisierung von Verbindungsdaten wie z.B. Gebühreneinheiten) zur Verfügung steht.
Im AT-Modus hingegen verhält sich
die DataBox wie ein konventionelles, externes Modem mit Hayes-Befehlssatz.
Auf allen Rechnerplattformen gibt es bereits eine Vielzahl von Programmen,
die mit einem analogen Modem zusammenarbeiten und dieses mit sogenannten
AT-Befehlen steuern. Um diese Programme auch in der digitalen ISDN-Welt
verwenden zu können, findet in der DataBox die erforderliche Umsetzung
der analogen in digitale Kommunikationsprotokolle statt. Die prinzipbedingte
Einschränkung des AT-Modus ist, daß nur eine Verbindung zur
Zeit aufgebaut werden kann.
Diese Anleitung
Diese Anleitung beschreibt den Betrieb der DataBox im AT-Modus an einem beliebigen Rechner. Nach einem Kapitel zur Inbetriebnahme der DataBox findet sich im Hauptteil eine Beschreibung aller AT-Befehle, die Sie benötigen, um Datenanrufe auszuführen, entgegenzunehmen und die passenden Datenprotokolle einzustellen.
Weitere Kapitel beschreiben spezielle
Befehle zur Konfiguration der DataBox und zur Einspielung neuer Betriebssoftware.
Im Anhang sind sämtliche AT-Befehle und die benötigten Parameter
tabellarisch zusammengefaßt.
Im ersten Schritt schließen Sie die DataBox an Ihren ISDN-Anschluß (S0-Bus) an und stellen über das mitgelieferte Netzgerät den Stromanschluß her. Analoge Telefone oder Nebengeräte werden mit Hilfe der beiliegenden TAE-Adapter an die kleinen Westernbuchsen (Port 1 bis 3) angeschlossen. Diese Schritte sind in der allgemeinen Anleitung zur DataBox ausführlich beschrieben.
Wenn Sie die DataBox mit einem Rechner
verbinden wollen, der Windows 95/98/NT oder Windows für Workgroups
(WfW 3.11) verwendet, können Sie später die komfortable Einrichtsoftware
benutzen, um die Telefonanlagen-Funktionen der DataBox einzurichten. Andernfalls
können Sie bereits jetzt über ein angeschlossenes Telefon (mit
Tonwahl und Flash-Taste) die Anlage konfigurieren.
Rechner-Anschluß
Mit dem beiliegenden, seriellen Anschlußkabel
können Sie Ihren Computer mit dem RS 232-Anschluß (Port 4) der
DataBox verbinden. Ihr Rechner muß dazu über eine freie serielle
Schnittstelle mit 9- oder 25-poligem Sub-D-Stecker verfügen.
Serielle Schnittstelle mit FIFO!
Um den hohen Datendurchsatz zu bewältigen, den Ihr neuer ISDN-Adapter erlaubt, sollte diese Schnittstelle unbedingt mit einer FIFO-Funktion (Pufferspeicher; UART Typ 16550 oder vergleichbar) ausgestattet sein. Mit einem solchen UART sind mit Standard-PCs Übertragungsraten bis 115200 Bit/s möglich; die DataBox unterstützt darüber hinaus 230400 Bit/s, die jedoch nur mit speziellen Hochgeschwindigkeits-Schnittstellen im PC erreichbar sind.
Falls Ihr Rechner im Betrieb mit 115200
Bit/s Schwierigkeiten hat, können Sie die Übertragungsrate auf
57600 Bit/s reduzieren. Die maximale ISDN-Übertragungsrate von 64000
Bit/s wird dann allerdings u.U. nicht mehr voll ausgeschöpft.
Plug & Play (Windows 95/98)
Die DataBox unterstützt das serielle Plug & Play-Verfahren. An einem Windows 95-/98-Rechner meldet sich die DataBox automatisch an, wenn der Rechner nach dem Anschluß der DataBox das nächste Mal gestartet wird.
Nach der Plug & Play-Erkennung
ist die DataBox unter Windows 95/98 als Modem bekannt und kann mit allen
entsprechenden Programmen genutzt werden. Wenn Sie die DataBox zusätzlich
auch im CAPI-Modus nutzen wollen, starten Sie bitte anschließend
das entsprechende Setup-Programm (setup.exe) auf der CD-ROM.
Gemischter AT- und CAPI-Betrieb
Auf Windows-Rechnern kann die DataBox
wahlweise im CAPI- oder im AT-Modus verwendet werden. Allerdings ist es
nicht möglich, gleichzeitig CAPI- und AT-Anwendungen auf die DataBox
zugreifen zu lassen: Der CAPI-Treiber oder die AT-Anwendung hat jeweils
exklusiven Zugriff auf die serielle Schnittstelle und die DataBox. Mittels
,CAPI View` kann zwischen CAPI-Modus (CAPI ,Aktiv`) und AT-Modus (CAPI
nicht ,Aktiv`) ohne Neustart des Rechners umgeschaltet werden.
Baudrate einstellen
Bevor Sie die erste Datenverbindung mit Ihrer DataBox aufbauen können, ist noch ein letzter Schritt erforderlich: Rechner und DataBox müssen auf die gleiche Übertragungsgeschwindigkeit (Baudrate) eingestellt werden.
Unter Windows für Workgroups (WfW
3.11) oder Windows 95/98/NT können Sie dazu das mitgelieferte Einstell-Programm
"DataBox Systemsteuerung" verwenden, das Sie nach Installation der Windows-Software
in der DataBox-Programmgruppe (unter Windows 95/98/NT auch in der Systemsteuerung)
finden. Verwenden Sie ein anderes Betriebssystem, gehen Sie bitte folgendermaßen
vor:
Baudrate per Terminalprogramm einstellen
Starten Sie ein Terminalprogramm. Wählen Sie die serielle Schnittstelle aus, an der die DataBox angeschlossen ist, und stellen Sie die Schnittstellenparameter auf 9600 Baud, 8 Datenbits, 1 Stopbit, keine Parität (Betriebsart der DataBox im Auslieferungszustand).
Setzen Sie die neue Übertragungsrate der DataBox mit dem Befehl
AT &HX nnn¿ , z.B. für 115200 Bit/s AT &HX 115200¿
(Dabei bezeichnet ¿ die Return- oder Enter-Taste.) Die DataBox unterstützt die Übertragungsraten 300, 600, 1200, 2400, 4800, 9600, 19200, 38400, 57600, 115200 und 230400 Bit/s.
Damit ist die DataBox permanent auf
die neue Übertragungsrate eingestellt; die Einstellung bleibt auch
beim Unterbrechen der Versorgungsspannung erhalten. Sie können jetzt
auch Ihr Terminalprogramm auf die neue Geschwindigkeit umstellen.
Um die DataBox mit solchen Anwendungsprogrammen
zu nutzen, müssen Sie nicht alle Details des AT-Befehlssatzes kennen.
Im allgemeinen genügt es, in den Anwahl- oder Initialisierungs-Sequenzen,
die Sie in diesen Programmen einstellen können, einen Befehl zur Auswahl
des richtigen Datenprotokolls einzufügen. Informationen dazu finden
Sie im nächsten Kapitel. Wenn Sie die DataBox dagegen für Ihre
ganz spezielle Anwendung einrichten oder direkt von einem Terminal-Programm
steuern wollen, finden Sie in den folgenden Kapiteln alle notwendigen Schritte
beschrieben.
Nach dem Einschalten ist die DataBox im "Kommandomodus". Der Computer kann Befehle des AT-Kommandosatzes an die DataBox übermitteln und empfängt daraufhin Antworten von der DataBox.
Ist eine Datenverbindung mit einer
Gegenstelle zustandegekommen, so wechselt die DataBox in den "Datenmodus".
Jetzt werden alle vom Computer gesendeten Zeichen als Daten an die Gegenstelle
übertragen. Um weitere Kommandos an die DataBox zu geben, muß
zunächst aus dem Datenmodus zurück in den Kommandomodus gewechselt
werden. Dazu dient die unten beschriebene Escape-Sequenz.
AT-Befehlssyntax
Alle Befehle, die Sie der DataBox im Kommandomodus übermitteln, beginnen mit der Zeichenfolge AT (oder at - Groß- und Kleinschreibung werden grundsätzlich nicht unterschieden). Dann folgt der Befehlscode, der meist aus einem Buchstaben oder dem Zeichen & und einem Buchstaben besteht. Viele Befehle erwarten anschließend eine Ziffer oder Ziffernfolge als Parameter. Die Eingabe wird durch die Return- oder Enter-Taste ¿ abgeschlossen.
Leerzeichen können nach der AT-Folge an beliebiger Stelle eingefügt werden; sie werden ignoriert. In dieser Beschreibung werden der Übersicht halber häufig zusätzliche Leerzeichen verwendet.
Beispiele:
AT A¿
AT B0¿
AT &D1¿
AT D01910¿
Sie können auch mehrere Befehle
aneinanderreihen:
AT B0 &D1 D01910¿
Notation in dieser Beschreibung
Das Return-Zeichen ¿ , das jede Eingabezeile abschließt, wird im folgenden Text im allgemeinen nicht mehr explizit dargestellt.
Wenn ein AT-Befehl weitere Parameter erwartet, wird in dieser Beschreibung als Platzhalter für eine einzelne Ziffer ein n oder i verwendet. Die Folge nnn dient als Platzhalter für eine Folge von Ziffern, deren maximale Länge je nach Zusammenhang variieren kann. Beispiele:
AT Zn steht z.B. für AT
Z1
AT Dnnn steht z.B. für
AT D01910
AT Si=nnn steht z.B.
für AT S0=10
Escape-Sequenz
Die Escape-Sequenz ist eine spezielle Zeichenfolge, die die DataBox im Datenmodus erkennt. Durch Eingabe dieser Folge können Sie die DataBox in den Kommandomodus bringen, um weitere Befehle (z.B. zum Beenden der Verbindung) zu übermitteln.
Die Escape-Sequenz besteht aus einer Folge von drei Escape-Zeichen (Voreinstellung +++). Damit diese Folge nicht zufällig in den zu übermittelnden Daten erkannt wird, muß sie zeitlich deutlich abgesetzt sein: Nach der Escape-Sequenz dürfen für einige Zeit keine weiteren Zeichen folgen. Die DataBox verwendet ein adaptives Verfahren, um aus der Geschwindigkeit, mit der Sie die drei Escape-Zeichen eingeben, die Dauer dieser Schutzzeit zu bestimmen.
Wird eine gültige Escape-Sequenz
erkannt, bestätigt die DataBox den Wechsel in den Kommandomodus durch
Ausgabe der Meldung "OK". Falls eine begonnene Escape-Sequenz ungültig
wird (weniger als drei aufeinanderfolgende Escape-Zeichen, oder Eingabe
weiterer Zeichen in Folge), so bleibt die DataBox im Datenmodus; alle bereits
eingegebenen Zeichen werden an die Gegenstelle übertragen.
Alle Zeichen, die Sie im Kommandomodus an die DataBox senden, werden in der Standardeinstellung noch einmal an den Computer zurückgesendet. Dieses "Echo" dient als Bestätigung, daß die DataBox die Zeichen korrekt empfangen hat. Im Datenmodus gibt es keine Echofunktion; hier werden ja stets die von der Gegenstelle empfangenen Zeichen an den Computer gesendet.
Das Echo kann über den Befehl
AT E0 abgeschaltet werden, über AT E1 läßt sich das Echo
wieder einschalten (Standardeinstellung).
Antwort-Meldungen
Im Kommandomodus reagiert die DataBox
auf die Eingabe jeder Kommandozeile mit einer Rückmeldung. Weitere
Meldungen beschreiben den Fortgang des Verbindungsauf- und Abbaus. Die
Meldungen sind unten in einer Tabelle zusammengefaßt.
Numerische Meldungen: AT V0 und AT V1
In der Standardeinstellung werden kurze
Meldungstexte ausgegeben. Um die Rückmeldungen mit einem Computerprogramm
leichter auswerten zu können, kann die DataBox alternativ auf die
Ausgabe numerischer Meldungen umgestellt werden.
Mit dem Befehl ATV0 wählen Sie
numerische Meldungen.
ATV1 schaltet Meldungen in Textform
ein (Standardeinstellung).
Meldungen unterdrücken: AT Q1
Sie können die Ausgabe von Meldungen
auch vollständig unterdrücken.
Der Befehl ATQ1 schaltet alle Meldungen
aus (quiet);
ATQ0 schaltet die Meldungen wieder
ein (Standardeinstellung).
Eine Reihe selten benötigter Einstellungen der DataBox sind über S-Register zugänglich. S-Register sind interne Speicher (Variablen), in denen die DataBox verschiedene Parameter speichert. Viele AT-Befehle werden in ihrer Funktion vom Wert bestimmter S-Register beeinflußt, oder verändern selber bestimmte Register. Die einzelnen S-Register werden mit laufenden Nummern bezeichnet.
Die Funktionen aller S-Register, die
für den Benutzer von Interesse sein können, finden Sie in einer
Tabelle im Anhang. Hier wird allgemein erläutert, wie Sie den Inhalt
von S-Registern lesen und verändern können.
S-Register lesen: AT Si ? und AT Si.j?
Mit dem Befehl AT Si ? lassen
Sie den Inhalt des S-Registers i anzeigen, mit dem Befehl AT Si.j?
läßt sich gezielt ein Bit abfragen. Setzen Sie für i
die Nummer des Registers ein. ATS0? zeigt z.B. an, wieviele Klingel-Signale
die DataBox abwartet, bevor sie einen eingehenden Anruf entgegennimmt.
Nummer und Wert des Registers werden als Dezimalzahl angegeben.
S-Register setzen: AT Si =nnn und AT Si.j = n
Alle S-Register können Sie gezielt verändern mit dem Befehl AT Si =nnn, z.B. ATS0=2. Nummer i und Wert nnn des Registers werden als Dezimalzahl angegeben.
Manche S-Register enthalten Zahlenwerte, bei denen jedes Bit (in der Binärdarstellung der Zahl) eine bestimmte Funktion steuert. Um diese Bits gezielt zu manipulieren, können Sie den Befehl AT Si.j = n verwenden - er setzt Bit j des Registers i auf den Wert n (der natürlich nur 0 oder 1 sein kann). Beispiel: AT S107.4 = 1.
Willkürliche Änderungen der
Werte können unerwartetes Verhalten der DataBox zur Folge haben. Bitte
ändern Sie nur S-Register, deren Funktion sie kennen! Mit dem Befehl
AT&F können Sie nach ungewollten Veränderungen die Standardeinstellungen
wiederherstellen.
String-Register: AT &Si ? und AT &Si = nnn
Neben den regulären S-Registern, die jeweils eine natürliche Zahl enthalten, gibt es eine Reihe von String-Registern. Diese Register können Folgen von mehreren Bytes enthalten. Der Inhalt der String-Register wird hexadezimal ein- und ausgegeben! Ihre Funktion ist in Kapitel 2.2 beschrieben.
Die Befehle zum Setzen und Ändern
der String-Register sind
AT &Si ? Liest Wert des
String-Registers i
AT &Si = nnn Setzt
String-Register i auf Wert nnn (hexadezimal).
Damit eine Datenübertragung zwischen
zwei ISDN-Adaptern zustande kommt, müssen beide Seiten das gleiche
Protokoll verwenden. Sie sollten daher das passende Protokoll einstellen,
bevor Sie eine Datenverbindung selbst aufbauen oder Ihre DataBox empfangsbereit
machen, um Datenverbindungen entgegenzunehmen.
Die am weitesten verbreiteten Protokoll-Stapel
können Sie in der DataBox jeweils mit einem einfachen AT Bn-Befehl
einstellen. Dieser Abschnitt beschreibt diese vordefinierten Protokolle
und ihre häufigsten Anwendungen.
ISDN-Mailboxen (X.75): AT B0
Fast alle Mailboxen, die über ISDN erreichbar sind, verwenden das X.75-Protokoll. Dieses Protokoll bietet die Erkennung und Korrektur von Übertragungsfehlern. Ein effizientes Quittungsverfahren gewährleistet hohe Datenübertragungsraten.
Mit dem Befehl ATB0 wählen Sie
das X.75-Protokoll mit den allgemein verbreiteten Einstellungen (Blockgröße
2048 Byte, Fenstergröße 2).
Online-Dienste (V.110): AT B1 und AT B2
Das V.110-Protokoll wurde ursprünglich zur Anpassung älterer Endgeräte mit einer seriellen Schnittstelle an das ISDN eingeführt. Es bietet keine Fehlerkorrektur und - bedingt durch die umfangreichen Zusatzinformationen, die übertragen werden - beschränkte Übertragungsraten. Einige Online-Dienste bieten noch Zugänge im V.110-Betrieb an; nach Möglichkeit sollten Sie aber X.75- oder PPP-Zugänge vorziehen.
Der Befehl ATB1 wählt V.110 mit
38400 Baud, 8 Datenbits, kein Paritätsbit.
Der Befehl ATB2 wählt V.110 mit
19200 Baud, 8 Datenbits, kein Paritätsbit.
Andere Baudraten und Übertragungsformate
können Sie einstellen, indem Sie die entsprechenden S-Register gezielt
ändern (s. nächstes Kapitel, "Protokollauswahl für Experten").
T-Online: AT B5
Der Online-Dienst T-Online der Deutschen Telekom verwendet eine spezielle Variante des X.75-Verfahrens, die Sie mit dem Befehl ATB5 direkt einstellen können.
In dieser Einstellung kann die DataBox
Bildschirmseiten im CEPT- und KIT-Format übertragen. Auch der Empfang
und Versand von e-mails und der Zugang zum Internet via T-Online werden
unterstützt, soweit der Software-Decoder, den Sie auf Ihrem Computer
verwenden, diese Funktionen bietet.
Internet-Provider (PPP): AT B8
Fast alle Anbieter von Internet-Zugängen ("Internet-Provider") bieten Ihnen einen Zugang im Point-to-Point-Protocol (PPP) an. Dieses Zugangsprotokoll bietet neben einer fehlergesicherten Übertragung u. a. die automatische Aushandlung von Protokollparametern und die Authentisierung mit Benutzernamen und Passwort.
Dazu benötigen Sie in Ihrem Computer ein Programm, das das PPP-Protokoll unterstützt (z.B. das integrierte DFÜ-Netzwerk in Windows 95/98/NT, oder das Shareware-Programm "Trumpet Winsock" für Windows 3.x). Geeignete Programme kann Ihnen meist Ihr Internet Provider zur Verfügung stellen.
Die DataBox übernimmt in der PPP-Betriebsart
die Umwandlung zwischen dem von diesen Programmen verwendeten "asynchronen
PPP" und dem "synchronen PPP", das im ISDN üblich ist. Der PPP-Betrieb
wird mit dem Befehl ATB8 eingestellt.
Sprache und Fax (transparente Übertragung): AT B7
Mit geeigneten Applikationsprogrammen können Sie über Ihren Computer auch Fax-Mitteilungen (Gruppe 3) versenden und empfangen oder telefonieren. (Derartige Programme für den AT-Modus sind nicht im Lieferumfang enthalten.)
Dazu überträgt die DataBox
alle Daten unverändert zwischen dem ISDN und Ihrem PC, der die weitere
Verarbeitung übernimmt. Diese "transparente" Betriebsart wählen
Sie mit dem Kommando AT B7.
Nicht für alle speziellen Anwendungen stehen vordefinierte ATB-Befehle zur Verfügung. Dieser Abschnitt beschreibt, wie Sie sich Ihre eigenen Protokolleinstellungen "maßschneidern" können. Dazu können Sie alle Parameter der Datenprotokolle gezielt über die Einstellung der zugehörigen S-Register verändern.
Dieser Abschnitt setzt Grundkenntnisse
über die im ISDN eingesetzten Datenprotokolle voraus.
Speichern als Profil
Um einen "maßgeschneiderten"
Protokollstapel später leicht wieder einstellen zu können, können
Sie die komplette Konfiguration als Profil speichern (vgl. Kapitel
2.6, Profile).
Protokoll-Stapel
Die DataBox behandelt im ISDN
B-Kanal die Protokolle der OSI-Schichten 1 bis 3. Sie können über
die S-Register 100 bis 102 die Protokolle dieser Schichten einzeln festlegen.
Natürlich sind nicht alle Kombinationen von Protokollen sinnvoll!
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Protokoll-Auswahl: Bedeutung |
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B1 Protokoll
0 64 kBit/s, HDLC framing 1 64 kBit/s, Bit-transparent 2 V.110 asynchron |
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B2 Protokoll
0 ISO 7776 (X.75 SLP) 1 Transparent 15 Point to Point Protocol (PPP) async/sync Umsetzung |
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B3 Protokoll
0 Transparent 1 T.90NL, kompatibel mit T.70NL 2 ISO 8208 (X.25 DTE-DTE) 3 X.25 DCE 15 BTX/T-Online |
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Konfiguration der Protokolle
Einige der unterstützten Protokollschichten
- namentlich V.110 (Schicht 1), X.75 (Schicht 2) und X.25, ISO 8208 und
T.90 (Schicht 3) - können über Gruppen von S-Registern detailliert
konfiguriert werden. Die folgenden Tabellen stellen diese S-Register zusammen.
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Konfiguration der B1-Schicht: Bedeutung |
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B1 Protokoll
V.110: Übertragungsrate
Unterstützte Baudraten: 4800, 9600, 19200, 38400 Bit/s |
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B1 Protokoll V.110: Bits pro Zeichen |
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B1 Protokoll
V.110: Paritätsbit
0=no, 1=odd, 2=even |
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B1 Protokoll
V.110: Anzahl Stop-Bits
0=1 stop bit, 1=2 stop bits |
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Konfiguration der B2-Schicht: Bedeutung |
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B2 Protokoll X.75: Link-Adresse A |
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B2 Protokoll X.75: Link-Adresse B |
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B2 Protokoll X.75: Modulus 8 oder 128 |
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B2 Protokoll X.75: Fenstergröße |
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B2 Protokoll: maximale Blocklänge |
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Konfiguration der B3-Schicht: Bedeutung |
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B3 Protokoll X.25/ISO 8208: Lowest Incoming Channel |
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B3 Protokoll X.25/ISO 8208: Highest Incoming Channel |
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B3 Protokoll X.25/ISO 8208: Lowest Two-way Channel |
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B3 Protokoll X.25/ISO 8208: Highest Two-way Channel |
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B3 Protokoll X.25/ISO 8208: Lowest Outgoing Channel |
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B3 Protokoll X.25/ISO 8208: Highest Outgoing Channel |
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B3 Protokoll X.25/ISO 8208: Modulus 8 oder 128 |
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B3 Protokoll X.25/ISO 8208: Fenstergröße |
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Bevor Sie eine Gegenstelle anrufen,
müssen Sie wissen, welches Datenprotokoll die Gegenstelle verwendet.
Allgemeine Informationen zu verbreiteten Datenprotokollen und zur Einstellung
des Protokolls in der DataBox finden Sie im vorangehenden Kapitel. Falls
zu einer Gegenstelle keine Verbindung aufgebaut werden kann, lassen Sie
sich bitte die Details des dort eingesetzten Protokolls mitteilen.
Nummer wählen: AT D nnn, AT DP nnn und AT DT nnn
Um eine ISDN-Nummer anzuwählen, verwenden Sie den Befehl ATD nnn, z.B. ATD 01910.
Die DataBox versucht, eine Datenverbindung
zur angegebenen Gegenstelle aufzubauen. Bitte beachten Sie, daß Sie
in Nebenstellenanlagen der Nummer ggf. eine zusätzliche Null voranstellen
müssen. Eine Auswahl des Wahlverfahrens (Ton- oder Pulswahl), wie
sie im analogen Telefonnetz erforderlich war, ist nicht notwendig. Um mit
älteren Anwendungsprogrammen kompatibel zu bleiben, erlaubt die DataBox
aber auch die Wahl mit den Befehlen ATDT oder ATDP.
Rückmeldungen
Wenn eine Verbindung zustandekommt, meldet die DataBox "CONNECT" und wechselt in den Datenmodus. Die CONNECT-Meldung gibt normalerweise ausführlich an, mit welcher Übertragungsrate und welchem Protokoll die Verbindung aufgebaut wurde, z.B. CONNECT 64000 HDLC/X.75.
Format der Connect-Meldung: AT Xn
Einige Programme können diese ausführlichen Meldungen nicht verarbeiten. Mit dem Befehl ATXn können Sie daher vereinfachte CONNECT-Meldungen wählen:
ATX0 Meldung kurz: CONNECT
ATX1 Meldung mit Baudrate, z.B. CONNECT
64000
ATX2 Meldung ausführlich, z.B.
CONNECT 64000 HDLC/X.75
Aus verschiedenen Gründen kann
der Verbindungsaufbau scheitern. Die möglichen Fehlermeldungen und
ihre Bedeutung finden Sie in der Tabelle im Kapitel "Der AT-Befehlssatz".
Eigene Rufnummer: AT &E nnn, AT &E* und AT &E?
Ihrem ISDN-Anschluß sind mehrere Rufnummern (MSNs) zugeordnet. Sie können einstellen, welche dieser Nummern der ISDN-Gegenstelle als Rufernummer übermittelt werden soll.
In der Standardeinstellung wird die MSN übermittelt, die Sie bei der Einrichtung der DataBox-Telefonanlage (mit dem Einrichtprogramm unter Windows, oder über ein angeschlossenes Telefon) dem Datenanschluß zugewiesen haben. Sie können eine andere mit dem Kommando AT &E<nummer> festlegen. Die MSN wird ohne Vorwahl eingegeben, z.B.
AT &E 123456
Gültig sind nur die MSNs, die von der Telekom Ihrem Anschluß zugeordnet sind. Wenn Sie eine andere Rufnummer angeben, wird stattdessen die Haupt-MSN Ihres Anschlusses übermittelt.
Das Kommando AT&E? zeigt die aktuell
eingestellte eigene Rufnummer an. Mit dem Kommando AT&E* können
Sie den Nummernspeicher löschen.
Dienstekennung: S 111
Bei allen Anrufen im ISDN wird der Gegenstelle eine "Dienstekennung" mitgeteilt. So kann die Gegenstelle z.B. erkennen, ob eine Daten- oder eine Sprachverbindung gewünscht wird. Durch die Auswertung der Dienstekennung können mehrere Dienste eine gemeinsame MSN nutzen.
Sie können die Dienstekennung eines Anrufs, der von der DataBox ausgeht,gezielt beeinflussen, indem Sie das S-Register S111 setzen. In der Standardeinstellung wird ein allgemeiner Datenanruf signalisiert (unrestricted digital information). Nur für spezielle Anwendungen wie Faxversand oder computergestützte Telefonie (jeweils mit einem geeigneten Anwendungsprogramm im PC) kann es notwendig werden, diese Kennung zu ändern.
Im S-Register 111 wird dazu ein sog.
CIP-Wert (compatibility information profile) eingetragen. Die CIP-Werte
stellen Abkürzungen für gängige ISDN-Dienstekennungen dar,
da die vollständige Beschreibung der Dienste im ISDN sehr komplex
ist (vgl. folgender Abschnitt). Eine Tabelle der vordefinierten CIP-Werte
finden Sie im Anhang.
Detaillierte Einstellung: String-Register
In ganz speziellen Fällen kann es hilfreich sein, die Dienstekennung noch genauer zu definieren, als es mit den CIP-Werten möglich ist. Über drei spezielle String-Register können die ISDN-Parameter BC, LLC und HLC festgelegt werden. Diese detaillierten Einstellungen dürften nur für ISDN-Experten von Interesse sein; für die Bedeutung und zulässige Werte der Register sei auf die technische ISDN-Literatur verwiesen.
String-Register:
&S0 Bearer Capability, BC (14
Byte)
&S1 Low Level Compatibility, LLC
(17 Byte)
&S2 High Level Compatibility,
HLC (5 Byte)
Befehle zum Manipulieren der String-Register:
AT &Si=nnn setzt
das String-Register i auf den Wert nnn (hexadezimal),
AT &Si? gibt den Inhalt des String-Registers
aus.
Ihre DataBox kann eingehende Anrufe automatisch oder unter der Kontrolle eines Computer-Programms entgegennehmen. So können Sie z.B. selber eine Mailbox betreiben oder, mit geeigneten Anwendungsprogrammen, die DataBox als Anrufbeantworter oder Faxgerät einsetzen.
Dieses Kapitel beschreibt, mit welchen
Einstellungen Sie die DataBox auf die Annahme von Anrufen vorbereiten und
wie Sie auf einen eingehenden Anruf reagieren können.
Zunächst legen Sie - wie bei ausgehenden
Anrufen - das gewünschte Datenprotokoll fest. Dazu dienen die ATBn-Befehle,
die im vorigen Kapitel beschrieben sind.
Rufnummern
In einem zweiten Schritt können Sie vorgeben, auf welchen Rufnummern Datenanrufe akzeptiert werden sollen. Eine erste Vorauswahl haben Sie bereits bei der Einrichtung der Telefonanlagen-Funktionen der DataBox getroffen: Der Daten-Port der DataBox bekommt nur Anrufe auf den Rufnummern (MSNs) signalisiert, die
dem Sammelruf zugeordnet wurden, wenn der Daten-Port im Sammelruf eingetragen ist;
einem der analogen Anschlüsse zugeordnet wurden. Die parallele Signalisierung an den Daten-Port erlaubt es, z.B. einen Anrufbeantworter für die analogen Anschlüsse zu realisieren.
Rufnummer vorgeben: AT &Lnnn, AT &L* und AT &L?
AT&Lnnn
Die DataBox beachtet nur Anrufe auf
MSN nnn. Wenn Sie keine vollständige MSN angeben, werden alle Anrufe
beachtet, bei denen die Endziffern der MSN mit den angegebenen Ziffern
übereinstimmen. Die aktuell eingestellte Rufnummer können Sie
mit AT&L? anzeigen lassen.
AT&L*
Dieser Befehl löscht den Rufnummernspeicher
des AT&L-Befehls. Die DataBox reagiert jetzt auf alle MSNs, die (wie
oben beschrieben) dem Daten-Port signalisiert werden (Standardeinstellung).
Dienstekennung
Schließlich können Sie noch festlegen, für welche Dienstekennungen die DataBox Anrufe entgegennehmen soll. Die Funktion der Dienstekennung wurde im vorigen Kapitel beschrieben. In der Standardeinstellung nimmt die DataBox alle digitalen Datenanrufe entgegen. In den meisten Fällen ist keine Änderung dieser Einstellung notwendig; dieser Abschnitt wendet sich daher hauptsächlich an die Experten:
Es kann sinnvoll sein, gleichzeitig Anrufe mit einer Reihe verschiedener Dienstekennungen entgegenzunehmen. Daher werden als Filter für die anzunehmenden Anrufe zwar wieder die oben eingeführten CIP-Werte verwendet (Tabelle im Anhang). Sie können jedoch nicht nur einen, sondern eine beliebige Auswahl von CIP-Werten in der sog. CIP-Maske vorgeben.
CIP-Maske: S107, S108
Die CIP-Maske ist in den S-Registern 107 und 108 (jeweils 16 Bit) enthalten. Jedem CIP-Wert entspricht ein Bit in diesen Registern - CIP 1..15 in S107, CIP 16..31 in S108. Das Bit wird auf 1 gesetzt, wenn Anrufe mit dem jeweiligen CIP-Wert angenommen werden sollen.
Die CIP-Werte und ihre Bedeutung sind im Anhang (3.4) aufgelistet. Sie können entweder die S-Register bitweise setzen, oder direkt die Werte, die den einzelnen Bits entsprechen, in die S-Register schreiben (s. Anhang 3.4):
Beispiel 1:
Anrufannahme für Telefonie (CIP
16, Bit 0 in S108) und Fax Gruppe 3 (CIP 17, Bit 1 in S108):
AT S107 = 0 S108 = 0
AT S108.0 = 1 S108.1 = 1
Beispiel 2:
Anrufannahme für 3.1 kHz Audio
(CIP 4, Wert 16 in S107) und 7 kHz Audio (CIP 5, Wert 32 in S107); also
S107 = 16 + 32 = 48:
AT S107=48
AT S108=0
Wenn ein eingehender Anruf sowohl das
Rufnummern- als auch das Dienstekennungs-Filter der DataBox passiert,
wird er dem angeschlossenen Rechner auf zwei Weisen angezeigt:
RING-Meldung
Auf der Daten-Ausgangsleitung gibt die DataBox die Meldung "RING" aus. Diese Meldung wird periodisch wiederholt, bis der Anruf angenommen oder abgewiesen wird, oder der Anrufer den Verbindungsversuch abbricht.
Wenn der Anrufer die Anzeige nicht
unterdrückt hat, folgt hinter der ersten RING-Meldung die Rufnummer
des Anrufers.
RING-INDICATOR Signal
Gleichzeitig wird das RING-INDICATOR-Signal
- eine spezielle Leitung der seriellen Verbindung zwischen Rechner und
DataBox - geschaltet. Es wechselt, synchron zur Ausgabe der RING-Meldungen,
seinen Zustand. Anwendungsprogramme im Computer können sowohl auf
das RING INDICATOR-Signal als auch auf die Ausgabe der RING-Meldung reagieren.
Anruf annehmen: AT A
Wenn der eingehende Anruf angenommen
werden soll, geben Sie das Kommando ATA. Die DataBox gibt eine CONNECT-Meldung
aus und wechselt in den Datenmodus.
Anruf ablehnen: AT H1
Alternativ können Sie den Anruf
ablehnen, indem Sie ATH1 eingeben. Dem Anrufer wird signalisiert, daß
sein Anruf abgelehnt wurde, aber es entstehen keine Gebühren. Abhängig
vom Endgerät, das der Anrufer verwendet, erhält er eine Meldung
über die Ablehnung oder das Besetzt-Zeichen.
Anrufe automatisch annehmen: S0
Sie können die DataBox auch so einrichten, daß sie Anrufe - auf Wunsch nach einer gewissen Wartezeit - automatisch entgegennimmt. Dazu setzen Sie das S-Register S0 auf die Anzahl der RING-Meldungen, die vor der Annahme des Anrufs abgewartet werden sollen:
AT S0=n Anruf nach n
mal RING annehmen (n > 0)
AT S0=0 Anrufe nicht automatisch annehmen
(Standardeinstellung)
Wird eine bestehende Verbindung durch
die Gegenseite oder die Vermittlungsstelle getrennt, gibt die DataBox die
Meldung "NO CARRIER #nn" aus. Der Zahlenwert nn gibt den
Grund für das Verbindungsende gemäß der Euro-ISDN-Norm
an. Im Normalfall wird #16 (Normaler Verbindungsabbau) gemeldet.
Wechsel in den Kommandomodus
Wollen Sie selbst die Verbindung beenden,
so muß die DataBox zunächst vom Daten- in den Kommandomodus
gebracht werden. Dies geschieht durch Eingabe der Escape-Sequenz (vgl.
Kapitel 2.1). In der Standardeinstellung kann die DataBox auch durch das
DTR-Signal in den Kommandomodus versetzt werden. Beachten Sie aber, daß
die Funktion dieses Signals auch verändert werden kann (vgl. Kapitel
2.7, Funktion der Steuerleitungen).
Auflegen: AT H0 und AT H
Im Kommandomodus geben Sie das Kommando
ATH0 (abgekürzt auch ATH) ein. Die DataBox trennt die Verbindung und
bestätigt dies mit der Meldung "NO CARRIER".
Auflegen durch DTR-Signal
Sie können wahlweise die Funktion
des DTR-Signals so definieren, daß die Verbindung getrennt wird,
sobald der Computer die DTR-Leitung inaktiv setzt. Da beim Ausschalten
des Rechners DTR stets inaktiv wird, bietet diese Einstellung die Gewähr,
daß die ISDN-Verbindung nicht versehentlich bestehen bleibt (vgl.
Kapitel 2.7, Funktion der Steuerleitungen).
Für viele Anwendungsfälle kann die DataBox durch wenige, einfache AT-Kommandos konfiguriert werden. Einige Anwendungen erfordern es aber, eine ganze Reihe von Einstellungen einzeln festzulegen. Um auf diese Einstellungen später bequem zurückgreifen zu können, speichern Sie die komplette Konfiguration der DataBox als ein Profil.
Sie können drei verschiedene Profile
(Nummer 0,1,2) speichern. Gespeicherte Profile bleiben auch bei einem Stromausfall
erhalten. Nur ein "Urstart" der DataBox (vgl. Kapitel 2.8, Konfiguration)
löscht die Profile.
Profil speichern: AT &Wn
Der Befehl AT &Wn (write
profile) speichert die aktuelle Konfiguration im Profil Nr. n.
n kann die Werte 0, 1, 2 annehmen. Einstellungen, die evtl. vorher
in diesem Profil gespeichert waren, werden überschrieben.
Profil anzeigen: AT &Vn
Der Befehl AT &Vn (view
profile) zeigt die Konfiguration an, die im Profil n gespeichert
ist. Die Werte aller S-Register, die in diesem Profil gespeichert sind,
werden aufgelistet. Zusätzlich werden alle davon abweichenden
S-Register
der aktuellen Konfiguration, die gerade von der DataBox benutzt wird, angezeigt.
Profil laden: AT Zn
Um ein gespeichertes Profil als aktuelle
Konfiguration zurückzuholen, verwenden Sie den Befehl AT Zn.
Die aktuellen Einstellungen werden durch die gespeicherten Werte ersetzt!
Werkseinstellung laden: AT &F
Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die aktuelle Konfiguration auf die Werkseinstellung (Standardwerte) zurückzusetzen.
Dieser Befehl löscht nicht
die gespeicherten Profile. Die aktuell verwendete Baudrate bleibt ebenfalls
erhalten (vgl. Kapitel 2.8, Konfiguration).
Neben den eigentlichen Datenleitungen
weist die serielle Verbindung zwischen der DataBox und Ihrem Rechner noch
einige zusätzliche Steuerleitungen auf, die den Verbindungsaufbau
und den Datenfluß zwischen Rechner und DataBox steuern. Zum Teil
können Sie die Funktion und das Verhalten dieser Leitungen unterschiedlichen
Bedürfnissen anpassen.
RTS/CTS Flußkontrolle
Mit dem Leitungspaar RTS/CTS (request
to send/clear to send) steuern Rechner und DataBox den Datenverkehr. Kann
eine Seite die empfangenen Daten nicht schnell genug weiterreichen, so
bremst sie weitere Datenübertragung von der Gegenseite. Dieses, auch
als "hardware handshake" bezeichnete Verfahren ist in der DataBox
stets aktiv.
RING INDICATOR
Die RING INDICATOR-Leitung wird von
der DataBox bei eingehenden Anrufen zyklisch ein- und ausgeschaltet. Anwendungsprogramme
im Computer können Anrufe entweder an diesem Signal erkennen, oder
an der "RING"-Meldung, die auf der Datenleitung ausgegeben wird.
CARRIER DETECT: AT &Cn
In der Standardeinstellung setzt die DataBox diese Leitung, solange eine Datenverbindung besteht. In einigen Anwendungen kann es erforderlich sein, daß das CARRIER DETECT-Signal stets aktiv bleibt, solange die DataBox betriebsbereit ist. Daher ist seine Funktion wählbar:
AT &C0
CARRIER DETECT ist stets aktiv
AT &C1
CARRIER DETECT ist nur bei bestehenden
Datenverbindungen aktiv (Standardeinstellung)
DTR: AT &Dn
Die DTR-Leitung (data terminal ready) ist eine Ausgangsleitung des Computers. Im allgemeinen zeigt der Computer dort an, daß er betriebsbereit bzw. bereit für eine Datenverbindung ist. Die Reaktion der DataBox auf das DTR-Signal ist konfigurierbar:
AT &D0
DataBox ignoriert das DTR-Signal
AT &D1
DTR inaktiv wechselt in den Kommandomodus,
Verbindung bleibt bestehen (Standardeinstellung)
AT &D2
DTR inaktiv beendet die Verbindung.
In dieser Einstellung wird die Verbindung
beim Ausschalten des Computers automatisch beendet.
AT &D3
Wie &D2. Zusätzlich wird
das mit AT &Yn (n = 0..2) eingestellte Profil geladen (es wird also
praktisch ein Reset wie durch ATZn ausgelöst).
Die Betriebssoftware (Firmware) der DataBox ist in einem Flash-EPROM gespeichert - einem nichtflüchtigen Speicher, der in der DataBox selbst, ohne zusätzliches Programmiergerät, neu programmiert werden kann. Dadurch können Sie Software-Updates, die z.B. neue ISDN-Leistungsmerkmale oder weitere Datenübertragungsprotokolle zur Verfügung stellen, selbst in die DataBox laden.
Aktualisierte Firmware-Dateien werden
Ihnen bei technischen Weiterentwicklungen durch die Hagenuk GmbH oder Ihren
Fachhändler zur Verfügung gestellt. Firmware-Dateien sind an
der Namensendung ".BIN" zu erkennen. Vollständige Firmware-Dateien
für die DataBox sind etwa 460 bis 500 kByte lang.
Firmware-Information: AT I0 und AT I4
Vor einem Firmware-Update sollten Sie sich überzeugen, daß
die neue Firmware-Version tatsächlich aktueller ist als die derzeit verwendete, und daß
Sie eine Kopie der derzeit verwendeten Firmware als Datei besitzen. Eine solche Datei haben Sie auf den Installationsdisketten erhalten. Sollte es beim Update Schwierigkeiten geben, so bleibt stets ein Notlade-Programm in der DataBox, mit dem Sie auf eine vorhandene Firmware-Kopie zurückgreifen können.
Vorbereitungen
Um den Firmware-Update durchzuführen, benötigen Sie ein Terminal-Programm, das Dateien mit dem XModem-Protokoll übertragen kann. (Alternativ können Sie das spezielle Flash-Update-Programm unter Windows für Workgroups (WfW 3.11) oder Windows 95/98/NT verwenden. Dieses Programm führt Sie Schritt für Schritt durch den Update-Vorgang und wird hier nicht beschrieben.)
Während der Update-Prozedur sollten
Sie keine Telefonate über die DataBox führen, da diese unterbrochen
werden! Bei grundlegenden Änderungen der Firmware können die
Einrichtungsdaten (MSNs, Gebührenstände etc.) verlorengehen.
Achten Sie bitte auf entsprechende Hinweise zu der neuen Firmware-Datei,
und notieren Sie ggf. die Einrichtungsdaten vor dem Update. In der Regel
bleiben aber alle Einstellungen erhalten.
XModem-Übertragung: AT UPX
Geben Sie den Befehl ATUPX ein. Nach kurzer Zeit erscheint eine Sicherheitsabfrage. Nur wenn Sie innerhalb von ca. 20 s ein `y' eingeben, beginnt der Update-Vorgang. Andernfalls läuft die DataBox mit der bestehenden Firmware neu an, wie unten in diesem Abschnitt beschrieben.
Die DataBox wartet nun auf eine XModem-Übertragung mit der aktuell verwendeten Baudrate. Starten Sie in Ihrem Terminalprogramm die XModem-Übertragung der Firmware-Datei. Sie können das Standard-XModem-Protokoll oder das deutlich schnellere "XModem 1K" verwenden. Die Übertragung der Datei dauert dann bei 115200 Bit/s etwa eine Minute, bei geringeren Baudraten entsprechend länger.
Nach erfolgreicher Übertragung
wird die DataBox automatisch neu anlaufen:
Das LC-Display wird für einige
Sekunden schwarz (Selbsttest), dann erscheint die Angabe der neuen Firmware-Version,
anschließend beginnt der normale Anzeigezyklus. Jetzt ist auch der
AT-Interpreter wieder betriebsbereit und erwartet Eingaben mit der letzten
vor dem Update festeingestellten Baudrate. (Ausnahme: Falls die Einrichtungsdaten
gelöscht wurden, wie oben beschrieben, beginnt die Übertragung
bei 9600 Bit/s.)
Was tun bei Fehlern?
In seltenen Fällen kann es vorkommen, daß die Übertragung der Firmware-Datei mißlingt (beschädigte Datei, nicht korrigierbare Übertragungsfehler). Eine CRC-Prüfung verhindert in jedem Fall, daß die DataBox mit beschädigter Firmware in Betrieb geht. Nach einem gescheiterten Update ist die DataBox daher zunächst nicht betriebsbereit - i. a. bleibt das LC-Display nach dem Ende oder Abbruch der Übertragung dauerhaft schwarz.
Ein Notprogramm in der DataBox, das auch bei Ladefehlern nicht zerstört werden kann, sorgt jedoch dafür, daß Sie eine neue, intakte Firmware-Datei übertragen können. Dazu gehen Sie wie folgt vor:
Stellen Sie Ihr Terminalprogramm auf 38400 Bit/s, 8 Datenbits, 1 Stopbit, keine Parität. Trennen Sie für einige Sekunden die Stromversorgung der DataBox. Nachdem Sie das Netzteil wieder eingesteckt haben, vergehen ca. 30 Sekunden, bis Sie aufgefordert werden, erneut eine XModem-Übertragung (mit 38400 Baud) zu beginnen.
Nach einer erfolgreichen Übertragung
läuft das System (mit der zuletzt fest eingestellten Baudrate) wie
oben beschrieben an.
Dieser Abschnitt beschreibt einige
spezielle AT-Kommandos, die zur Konfiguration der DataBox dienen. Diese
Kommandos werden Sie nach der Ersteinrichtung der DataBox vermutlich nur
selten benötigen.
Baudrate einstellen: AT &HXnnn
Die Übertragungsrate (Baudrate), mit der die DataBox mit dem angeschlossenen Rechner kommuniziert, können Sie über das Kommando AT &HXnnn verändern (z.B. AT &HX 57600 für 57600 Bit/s). Die möglichen Baudraten sind 300, 600, 1200, 2400, 4800, 9600, 19200, 38400, 57600, 115200 und 230400 Bit/s.
Die so fixierte Baudrate bleibt selbst bei Stromausfall erhalten. Nur ein Urstart der DataBox, der alle Werte auf ihren Auslieferungszustand zurücksetzt, stellt die Baudrate wieder auf 9600 Bit/s ein.
Sollten Sie die Baudrate einmal versehentlich auf einen Wert verstellt haben, der von Ihrem Rechner nicht unterstützt wird, so können Sie einen Urstart auch von einem an die DataBox angeschlossenen, tonwahlfähigen Telefon (mit Flash-Taste) einstellen. Wählen Sie dazu vom Telefon aus die Sequenz
R 98 R 15069623 R.
R bezeichnet die Flash-Taste Ihres Telefons. Bitte beachten Sie, daß bei einem Urstart sämtliche Einrichtdaten der DataBox (MSNs, Gebührensummen etc.) zurückgesetzt werden!
Auf Windows-Rechnern können Sie
die aktuelle Baudrate mit der "DataBox Systemsteuerung" (in der DataBox-Programmgruppe,
unter Windows 95/98/NT auch in der Systemsteuerung) automatisch ermitteln
und verändern.
Sprache einstellen: AT &HSn
Die Texte im LC-Display der DataBox können in verschiedenen Sprachen angezeigt werden. Unterstützt werden zur Zeit
AT &HS0 deutsch,
AT &HS1 englisch,
AT &HS2 französisch,
AT &HS3 italienisch,
AT &HS4 flämisch,
AT &HS5 dänisch,
AT &HS6 norwegisch,
AT &HS7 slowenisch.
Urstart: AT &HU
Das Urstart-Kommando AT &HU setzt
die DataBox in den Auslieferungszustand zurück: Alle gespeicherten
Telefonanlagen-Einstellungen und die Profile des AT-Modus werden gelöscht.
Die Baudrate der Schnittstelle zum Rechner wird auf 9600 Bit/s zurückgesetzt.
| Befehl | Funktion |
| AT A | Ankommenden Anruf annehmen |
| AT B0
AT B1 AT B2 AT B3 AT B4 AT B5 AT B7 AT B8 AT B12 |
Protokoll X.75
Protokoll V.110 async., 38400 Baud, 8n1 Protokoll V.110 async., 19200 Baud, 8n1 Protokoll HDLC (Schicht 2 und 3 transparent) Protokoll X.75 Elink-Modus (Blockgröße 256 Byte) Protokoll BTX/T-Online Protokoll 64 kBit/s transparent Protokoll PPP, async/sync Umsetzung Protokoll V.120 |
| AT Dnnn
AT DPnnn AT DTnnn |
Wähle Telefonnumer nnn |
| AT DL | Wiederhole letzte Wahl |
| AT DSn | Wähle gespeicherte Nummer |
| AT E0
AT E1 |
Echo aus (im
Kommandomodus)
Echo ein |
| AT H0
AT H1 |
Auflegen, aktive
Verbindung beenden
Ankommenden Ruf ablehnen |
| AT I0
AT I4 |
Information
ausgeben: Hersteller, Seriennr. und Firmwareversion
Information ausgeben: Produktname |
| AT O | Online-Betrieb: Wechselt aus Kommando- in Datenmodus |
| AT Q0
AT Q1 |
Meldungen ausgeben
Meldungen unterdrücken |
| AT Si?
AT Si.j? |
Wert des S-Registers
i ausgeben
Wert des Bits j im S-Register i ausgeben |
| AT Si =
nnn
AT SiH = nnn AT SiL = nnn AT Si.j = n |
Setzt S-Register
i gleich nnn
Setzt High-Byte des S-Registers i gleich nnn Setzt Low-Byte des S-Registers i gleich nnn Setzt Bit j des S-Registers i auf n = 0 oder 1 |
| AT UPX | Leitet den Update der Anlagensoftware ein (XModem-Übertragung) |
| AT V0
AT V1 |
Meldungen in
numerischer Form
Meldungen in Textform |
| AT X0
AT X1 AT X2 |
Connect-Meldung
kurz: CONNECT
Connect-Meldung mit Baudrate, z.B. CONNECT 64000 Connect-Meldung mit Protokoll, z.B. CONNECT 64000 HDLC/X.75 |
| AT Zn | Gespeichertes Profil Nummer n laden (n = 0, 1, 2) |
| AT &C0
AT &C1 |
Carrier Detect
immer gesetzt
Carrier Detect gesetzt, solange Verbindung |
| AT &D0
AT &D1 AT &D2 AT &D3 |
Data Terminal
Ready (DTR) ignorieren
DTR inaktiv ® Kommandomodus; Verbindung bleibt bestehen DTR inaktiv ® Kommandomodus; Verbindung abbrechen Wie &D2, zusätzlich das mit AT&Yn eingestellte Profil laden |
| AT &Ennn
AT &E* AT &E? |
Bei gehenden
Anrufen MSN nnn als Rufer angeben.
Bei gehenden Anrufen Standard-MSN des Datenports angeben. Eingestellte Rufer-MSN für gehende Anrufe anzeigen. |
| AT &F | Aktuelle Einstellungen
zurücksetzen auf Standardwerte
(mit AT&HX oder AT&W gespeicherte Baudrate bleibt erhalten!) |
| AT &HBnnn | Setzt Baudrate temporär (bis zum nächsten Reset) auf nnn Baud. |
| AT &HS0
AT &HS1 AT &HS2 AT &HS3 AT &HS4 AT &HS5 AT &HS6 AT &HS7 |
Sprache im
DataBox-Display: Deutsch
Englisch Französisch Italienisch Flämisch Dänisch Norwegisch Slowenisch |
| AT &HU | Urstart: Anlage in Auslieferungszustand bringen |
| AT &HXnnn | Setzt Baudrate reset-fest auf den Wert nnn Baud. |
| AT &Lnnn
AT &L* AT &L? |
Kommende Anrufe
nur für MSN nnn annehmen.
Kommende Anrufe für alle MSNs annehmen, die in der Anlagenkonfiguration für den Datenport eingerichtet sind. Eingestellte MSN für kommende Anrufe anzeigen. |
| AT &Si = nnn | Setzt das angegebene String-Register i auf die Bytefolge nnn |
| AT &Vn | View Profile:
Gespeichertes S-Register-Profil anzeigen n (n = 0, 1, 2).
Zeigt außerdem alle Abweichungen der aktuellen Konfiguration an. |
| AT &Wn | Write profile:
Aktuelles Profil unter Nummer n speichern (n = 0, 1, 2).
Auch die aktuelle Baudrate wird resetfest abgelegt. |
| AT &Yn | Beim Einschalten
Profil n laden (n = 0, 1, 2)
Zusätzlich (wenn AT&D3 eingestellt ist) bei DTR-Wechsel aktiv -> inaktiv das Profil n laden. |
| AT \Tn | Inaktivitätstimer (n = 0...255). Wenn n * 10 Sekunden lang nichts gesendet wurde, wird automatisch die Verbindung getrennt. |
|
|
Textform | Bedeutung |
|
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OK | Kommando ausgeführt |
|
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CONNECT | Verbindung besteht, Wechsel in den Datenmodus |
|
|
RING | Klingelsignal, ankommender Anruf |
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|
NO CARRIER | Datenverbindung beendet oder gescheitert |
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|
ERROR | Fehlerhaftes Kommando |
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|
(nicht verwendet) | |
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NO DIALTONE | Keine Amtsleitung, kein freier B-Kanal |
|
|
BUSY | Gegenstelle ist besetzt |
|
|
NO ANSWER | Gegenstelle meldet sich nicht |
|
|
(nicht verwendet) | |
|
|
(nicht verwendet) | |
|
|
RINGING | Wartet auf Annahme des Anrufs durch die Gegenstelle |
|
|
NOT IMPLEMENTED | Funktion nicht implementiert |
Bei Einstellung von ,,ATX2" (erweiterte CONNECT-Nachrichten) wird nach der Textausgabe eine Zahl ausgegeben. Dieser Wert wird von der Vermittlungsstelle an die DataBox gemeldet.
Beispiele:
BUSY #17: Zielrufnummer ist besetzt
NO ANSWER #18: Keine Antwort
NO ANSWER #21: Anruf wurde abgelehnt
NO CARRIER #88: Ziel nicht kompatibel
NO DIALTONE #128: Es handelt sich hier
um einen Sonderfall: dieser Wert wird in der DataBox erzeugt und
bedeutet, daß für den entsprechenden Anruf die Amtsberechtigung
nicht ausreicht.
Abhilfe: die Einrichtsoftware
starten und für den PC-Port ,,PC" die Amtsberechtigung anpassen.
|
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Bedeutung |
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|
Anzahl der
RING-Meldungen, bis die DataBox abhebt
(0 = keine automatische Anruf-Annahme). |
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RING-Zähler: Anzahl der RINGs des aktuell eingehenden Anrufs |
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Escape-Zeichen |
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ASCII Carriage Return (definiert das Ende einer Kommando-Eingabe) |
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ASCII Line Feed (in Kommando-Eingaben) |
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ASCII Backspace |
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B2 Protokoll X.75: Link-Adresse A |
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B2 Protokoll X.75: Link-Adresse B |
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B2 Protokoll X.75: Modulus 8 oder 128 |
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B2 Protokoll X.75: Fenstergröße |
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B2 Protokoll: maximale Blocklänge |
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B3 Protokoll X.25/ISO 8208: Lowest Incoming Channel |
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|
B3 Protokoll X.25/ISO 8208: Highest Incoming Channel |
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|
|
B3 Protokoll X.25/ISO 8208: Lowest Two-way Channel |
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|
B3 Protokoll X.25/ISO 8208: Highest Two-way Channel |
|
|
|
B3 Protokoll X.25/ISO 8208: Lowest Outgoing Channel |
|
|
|
B3 Protokoll X.25/ISO 8208: Highest Outgoing Channel |
|
|
|
B3 Protokoll X.25/ISO 8208: Modulus 8 oder 128 |
|
|
|
B3 Protokoll X.25/ISO 8208: Fenstergröße |
|
|
|
Konfigurationsregister:
Bit 0: Tastenabfrage bei AT&Vn. Bit 0 = 0 ® Abfrage ein. Bit 1: Ergebniscodes beim Wählen wieder oktal wie in Firmware < 2.05 Bit 1 = 0 ® Werte dezimal Alle andere Bits sind reserviert und sollten nicht verändert werden ! |
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B1 Protokoll
0 64 kBit/s, HDLC framing 1 64 kBit/s, Bit-transparent 2 V.110 asynchron |
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B2 Protokoll
0 ISO 7776 (X.75 SLP) 1 Transparent 15 Point to Point Protocol (PPP) async/sync Umsetzung |
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B3 Protokoll
0 Transparent 1 T.90NL, kompatibel mit T.70NL 2 ISO 8208 (X.25 DTE-DTE) 3 X.25 DCE 15 BTX/T-Online |
|
|
|
B1 Protokoll
V.110: Übertragungsrate
Unterstützte Baudraten: 4800, 9600, 19200, 38400 Bit/s |
|
|
|
B1 Protokoll V.110: Bits pro Zeichen |
|
|
|
B1 Protokoll
V.110: Paritätsbit
0=no, 1=odd, 2=even |
|
|
|
B1 Protokoll
V.110: Anzahl Stop-Bits
0=1 stop bit, 1=2 stop bits |
|
|
|
CIP-Maske (Low-Byte):
Dienstekennung für Anrufannahme
Werte s. separate Tabelle |
|
|
|
CIP-Maske (High-Byte):
Dienstekennung für Anrufannahme
Werte s. separate Tabelle |
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|
CIP-Wert für
ausgehende Anrufe
Werte s. separate Tabelle |
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Bedeutung |
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Bearer Capability (BC) |
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|
Low Level Compatibility (LLC ) |
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|
High Level Compatibility (HLC) |
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S111 (gehend) |
S107/108 (kommend) |
Bedeutung
(ISDN Dienstekennung) |
||
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Wert |
Bit-Pos. |
Bit-Wert |
||
|
0
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10..15 |
0
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10..15 |
1
2 4 8 16 32 64 128 256 512 |
reserved
speech unrestricted digital information restricted digital information 3.1 kHz audio 7 kHz audio video packet mode 56 kBit/s rate adaption unrestricted digital info with tones reserved |
|
|
Wert |
Bit-Pos. |
S108
Bit-Wert |
||
|
16
17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29..31 |
0
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13..15 |
1
2 4 8 16 32 64 128 256 512 1024 2048 4096 |
telephony
FAX group 2/3 FAX group 4, class 1 teletex, basic & mixed mode teletex, basic & processable mode teletex, basic mode international interworking for videotex telex X.400 X.200 7 kHz telephony video telephony, first connection video telephony, second connection reserved |
|
Windowsâ
ist ein eingetragenes Warenzeichen der Microsoft Corporation.
Die Nennung hier nicht aufgeführter
Warenzeichen ist kein Hinweis auf deren freie Verfügbarkeit.
Software-Version 3.2
Copyright ã
1999 Hagenuk GmbH, Westring 431, 24118 Kiel, Germany