From: ralf.spoe...@metronet.de (Ralf Spoerer) Subject: Re: SpeedDragon: Displaybeleuchtung Date: 1998/02/22 Message-ID: <34f05b85.101062@pop-news.metronet.de>#1/1 X-Deja-AN: 327552779 References: <6cfheb$sbq$1@tpl-news.bs.tpl.net> Organization: Metronet Newsgroups: de.comm.isdn.tk-anlage On Wed, 18 Feb 1998 21:47:39 +0100, "Martin Matz" wrote: >Hallo Drachenfänz, Hallo Drachen-Bezwinger, habe soeben die Erleuchtung bekommen - sprich, das Display des Drachens leuchtet. Wen's interessiert, ein kurzer Erfahrungsbericht: Beleuchtung vorbereitet: Plexiglasscheibe entsprechend der Größe zugeschnitten. Vier grüne LED's angebaut. Jeweils eine links und rechts sowie zwei unten. Widerstände drangelötet und "offline" Funktionstest. Hinter die Plexischeibe habe ich ein Stück weißes Etikett geklebt. Vorne drauf eine mattierte durchsichtigte Folie - so was gibts im Schreibwarenladen (Schutzhülle für Bücher). Übrigens für alle Nicht-Elektriker: die LED's haben Plus und Minus - am besten vorher mit einem Netzteil ausprobieren. Auf jeden Fall vor dem Einbau einen Funktionstest machen, falls eine LED kaputt ist oder sonst was schief ging. Drachen demontiert und geöffnet - geht ganz einfach. Die Platine fällt einem samt Display dann schin entgegen. Display demontiert. Wenn man vorsichtig dabei vorgeht, kann eigentlich nichts passieren. Die Drahtstifte lassen sich vorsichtig aus der "Platine" herauslösen. Anschließend das eigentliche Display vorsichtig aus dem Plexirahmen rausnehmen. Ist nicht geklebt, sondern lediglich links und rechts mit jeweils zwei "Platiknasen" fixiert. Jetzt kommt der schwierigste Teil: die silberne Folie von Display runterziehen. Die weiße kann ruhig draufbleiben. Die Silberfolie hab ich ganz vorsichtig mit dem Fingernagel erst an einer Ecke abgelöst und dann das lose Stück mit einer Pinzette gegriffen. Anschließend die Folie vorsichtig heruntergezogen. Wichtig ist dabei das Display nicht mit der Pinzette zu berühren und die Folie nicht schräg nach oben abzuziehen, sonst besteht akute Bruchgefahr. Wenn man anschließend auf das "jungfräuliche" Display guckt sind vermutlich leicht Klebereste zu sehen - macht nichts, sind später nicht zu erkennen. Anschließend Display wieder in den Plexiglasrahmen drücken - Achtung die "Plastiknasen" sind recht empfindlich. Jetzt die Displaybeleuchtung dahinter. Möglicherweise müssen links und rechte neben dem Display zwei Führungen des Plaxiglasrahmens entfernt werden, da diese über das Display etwas hinausstehen und so einen direkten Kontakt zwischen Beleuchtung und Display verhindern. Anschließend etwas Schaumstoff hinter die Beleuchtung und wieder auf die Platine einsetzen. dabei vorsichtig die Drahstifte in die Führungen stecken - das war der schwierigste Teil. Mein Drachen ist relativ neu, deswegen scheint es den beschriebenen blauen Kondensator nicht mehr zu geben. Aber keine Panik, man hat es uns noch einfacher gemacht: Am Rand der Platine gibt es vier Lötpunkte, die mit +5V, einem umgedrehten T, TX und noch irgendwas beschriftet sind. Hier wird die Stromversorgung des Display angeschlossen. Plus-Kabel an +5V und Minus direkt daneben ans umgedreht T. Platine rein, Drachen zu Kabel ran - und er leuchtet. Sieht sehr gut aus. Allerdings ist das Display trotz der Beleuchtung nur aus einem bestimmten Blickwinkel-Bereich gut abzulesen - doch der ist mit der Beleuchtung deutlich größer als ohne. Also viel Spaß und nochmals vielen Dank für die sehr gute Anleitung von Martin! cu Ralf :-) Ralf Spoerer ralf.spoerer@metronet.de -- Wer lesen kann, ist echt im Vorteil!